Und hier bin ich wieder mit dem ersten Figuren-Review des Jahres 2015. Wir werfen heute einen Blick auf Megahouse‘ erste Darstellung von Gintama’s Hijikata Toshiro!

 

 

Die Box ist so ziemlich das Gegenteil von Gintokis, sowohl farbschema- als auch designtechnisch. Nur die Größe an sich ist die gleiche. Statt einem hellen blauen Himmel mit Überblick über die Stadt, was eher eine friedliche Atmosphäre hervorruft, zeigt uns Toshis Box die Kehrseite von Edo.

 

 

Die Boxeinlage hat das gleiche Design. Man bekommt eher ein Gefühl als würde man in einem verlassenen, runtergekommenen Industriegebiet stehen. Fast schon das perfekte Setting für diesen dornigen Kerl um Verbrechen zu bekämpfen.

 

 

Und dann gibt es das hier… Mich hat die Rückseite von Gintokis Boxeinlage schon in leichtes Erstaunen versetzt, aber DAS hier…? Mir kommt es fast so vor als hätte Megahouse bei Gintokis Box noch eher ein bisschen schüchtern herumhantiert, nur um bei Toshi komplett durchzudrehen. Ich meine.. kuckt euch das irre Zeug doch mal an.. Reis mit Mayo, Mayoflasche mit Toshis Gesicht drauf, Toshi im Mayoflaschen-Kostüm, Mayora13, Geistergeschichten-Mayo Toshi und Toshi am Strand mit einer Mayoflasche in der Hand, während die Kerle von der Shinsengumi im Hintergrund eingeölt posieren und die Muskeln spielen lassen. Es ist totaler Wahnsinn. Es ist perfekt 😀

 

 

Jetzt aber einmal zur Figur selbst: Toshi wurde in Japan im Juni 2010 auf den Markt gebracht – fast ein ganzes Jahr nach Gintoki. Er ist ein standard 1/8er mit einer Höhe von ca. 25cm. Moriwaki Naoto war der Modelierer, was nicht weiter verwunderlich ist. Andere Figuren in seinem Repertoire sind Gintoki, Sougo Ver.1, Takasugi, Kamui UND Shiroyasha Gintoki.

 

 

Das Design an sich ist simpel aber gut umgesetzt. Es gibt keine nennenswerten Mängel. Seine Haare sehen aus einem bestimmten Winkel ein bisschen komisch aus (seht ihr gleich), aber er leidet dafür nicht am komischen-Pose-Syndrom wie Gin-chan. Schwert und Zigarette können nicht entfernt werden. Es gibt zwei Varianten wie ihr ihn aufstellen könnt: Normale Mayoflasche oder durchgeknallte, die Gravitation ignorierende Mayoflasche mit Reisschale. Ist wohl nicht schwer zu erraten, was mir lieber ist 😀

 

 

Die metallische Farbe für die Shinsengumi Uniform passt perfekt wenn man sie mit der Darstellung im Anime vergleicht. Ich besitze auch den zweiten Toshi von Megahouse, werde mich aber hier mit Vergleichen zurückhalten. Davon werde ich wohl im Review für den Zweiten sowieso genug machen. Falls ihr bis dahin nicht mehr warten könnt, könnt ihr ja gerne in den Kommentaren fragen 🙂 Das Einzige was ich hierzu sagen würde ist, dass dieser Toshi hier wesentlich robuster gebaut ist als Toshi#2. Letzterer geht was den Körperbau betrifft eher in Richtung Bishounen (was absolut nichts Schlechtes heißt, es sind einfach nur 2 unterschiedliche Stilrichtungen).

 

 

Btw, manche von euch wissen es vielleicht noch nicht. Gintama läuft ab April wieder im japanischen TV – mit neuen Folgen 😀 Endlich kann ich die letzten Folgen die ich mir aufgespart hatte anschauen, weil ich einfach nicht wollte, dass es aufhört (momentan bin ich beim Kintoki-arc).

 

 

Ich LIEBE es einfach, dass die Reisschale eine eigene Base bekommen hat <3 Stifte hat sie keine, man platziert die Schale einfach oben drauf. Einen kleinen Fehler im oberen Teil des Mayostrangs konnte ich zwar feststellen aber das ist mal wieder darauf zurückzuführen, dass ein Makro-Objektiv einfach keine Gnade kennt.

Die Hosen sind nichts Spezielles aber sie sehen gut aus. Die Schuhe sind ungefähr die gleichen wie Gintokis. Sie sind von der Farbe her glänzender als die Uniform.

 

 

 

Nur for the lulz. Ja, das Ganze steht auch von selbst.

 

 

Der Gesichtsausdruck und die Haare sehen absolut toll aus. Jetzt wo ich ihn mir etwas näher angeschaut habe, scheint er fast ein kleines bisschen (zu?) jung. Wie ich vorher schon sagte; das Design ist an sich simpel, aber kleine Details lassen sich überall finden. So zum Beispiel die Zigarette.

 

 

Und hier seht ihr von was ich vorher sprach: Der seltsame Haar Winkel. Da ist einfach nur ein ganz kleines bisschen zu viel Haar modelliert worden aber aus diesem Winkel tritt das ziemlich hervor. Das ist vermutlich dann auch das einzige „Manko“ dieser Figur – oder zumindest das Einzige was mir auch nur ein bisschen negativ aufgefallen ist.

 

 

Das Schwert ist auch unglaublich detailliert gemacht. Auch die Jacke fächert hier schön auseinander und gibt den Blick auf die Saya frei. Ich habe zwar keine Ahnung welche Art von Bewegung dieses Auseinanderfächern hervorruft, aber hier tritt wohl einfach das Gesetz des „es ist okay weil es gut aussieht“ in Kraft.

 

 

Mehr Nahaufnahmen von der Jacke! Klitzekleine Fehler bei der Bemalung der Goldfarbe am viereckigen Muster. Abgesehen davon mag ich den Faltenwurf und die Knöpfe hier und da. Nichts wurde einfach nur aufgemalt. Alles tritt als Modellierung aus der Jacke hervor.

 

 

Ab hier lässt sich wirklich nichts anderes mehr sagen außer “Ich mag es total gern wie sie diese Jacke gemacht haben”. Mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, wie sehr ich mich beim Fotos schießen darauf konzentriert habe =_=

 

 

Meeehr Jackkeeee…. Hier wollte ich wohl einfach zeigen, wie die Schulterblätter beim Modellieren berücksichtigt wurden. Ich hab irgendwie einen leichten Fetisch für Rücken. Ich kann das nicht erklären. Fragt bitte einfach nicht.

Ja, was kann man abschließend noch sagen. Ich kann mich wirklich überhaupt nicht beschweren. Diese Figur repräsentiert den Charakter sehr gut. Ich kann wirklich verstehen, dass sich einige Leute einfach nicht entscheiden können welche Version sie sich kaufen sollen. Sie haben beide ihre Vorteile – und aus dem Stegreif fallen mir für beide auch überhaupt keine Nachteile ein. Ich habe praktisch einfach geschummelt und mir beide gekauft.

Gibt es von dieser Figur Fälschungen?: Nein

 

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