Kämpferinnen im Minirock, hier ein paar Kleiderfetzen, da ein paar Kleiderfetzen, hier ein paar Boobs und da, ach lassen wir’s. 😀 Kommen wir zum Review!

 

Dragon_Girls_cover

Um was geht es?: In Dragon Girls (ot.: Ikki Tousen) geht es um knallharte Action, viele Legenden und eine Prise Ecchi, na gut wohl eher ein Kessel voll. 😀
Die „Auserwählte“ Hakufu Sonsaku ist eine naive, attraktive Oberschülerin. Von ihrem Vater hat sie das sogenannte Magatama geerbt, einen Seelenstein, in welchem sich die Seele eines legendären Helden aus vergangener Zeit befindet.

Hakufu wechselt zur Nanyou-Privatschule und will den Rat ihrer Mutter Goei befolgen, sich den Respekt der anderen Schüler zu verschaffen. Dies versucht sie mit Hilfe ihrer Kampfkraft und schlägt sogleich dreissig ihrer zukünftigen Mitschüler zusammen. Dank diesem Trubel wird einer der vier Himmelskönige von Nanyou auf sie aufmerksam und weist Hakufu in die Schranken, ergo er vermöbelt sie. Die vier Himmelskönige sind der hünenhafte Gakushuu, der verrückte Kouha Kannei, die brutal ihr Tagewerk verrichtende Ryomou Shimei sowie der smarte Genpou Saji. Die vier besitzen ebenfalls einen „besonderen“ Seelenstein. Die vier Himmelskönige vermuten deshalb, dass Hakufu die Wiedergeburt eines aus der Zeit der drei Reiche stammenden, gefürchteten Kriegers ist.

Enjutsu, der heimliche Herrscher an der Nanyou-Schule ist davon nicht gerade begeistert und verhängt, bevor Hakufu der Schule zu gefährlich wird, das Todesurteil über sie und ihren Cousin Koukin Shuuyu, bei dem sie wohnt, solange sie an die Nanyou-Privatschule geht. Koukin ist im zweiten Jahr an der Nanyou und dank den vielen Prügeleien an der Schule im Kampf geübt. Enjutsu schickte Ryomou Shimei zur Exekution Hakufus. Ryomou schlug Hakufu K.O. Dadurch erwachte aber der Drache, der innerhalb Sonsaku schlummert, zum ersten Mal und so konnte sie Ryomou besiegen, verlor aber dabei ihr Bewusstsein und konnte sich nicht mehr an diesen Vorfall erinnern.

 

Sonsaku_HakufuCharaktere: Hakufu Sonsaku trägt der Legende nach das Magatama-Juwel, welches die Seele des Kriegers Sonsaku in sich trägt, der die Hand des Roten Sandes beherrschte. Wie auch bei den anderen Trägern eines solchen Juwels wird somit ihr Schicksal in vorbestimmte Bahnen gelenkt, die sie selbst nicht beeinflussen kann. Dieses Juwel hat sie von ihrer Mutter Goei erhalten, die sie anschließend nach Tokyo zu Kokin schickte, damit sie dort ihr Schicksal erfüllen kann. Die Ernsthaftigkeit der Situation ist Hakufu allerdings nicht wirklich bewusst. Hakufu ist ein sehr lebensfrohes, tollpatschiges und begriffsstutziges Mädchen. Wenn man sie aber als beschränkt bezeichnet, wird sie wirklich jedes mal Koukin_Shuuyuwütend, aber mehr als: „Nenn mich nicht blöd, nicht mal meine Mutter darf das. Wer mich blöd nennt ist selber blöd!“

Koukin Shuuyu ist im zweiten Jahr Schüler der Nanyou. Er hat ein sehr enges Verhältnis zu seiner Cousine Hakufu. Die beiden kennen sich schon seit der Kindheit, nur damals war es Hakufu, die Koukin beschützte. Seitdem sie zu ihm gezogen ist, hat er es sich aber zur Aufgabe gemacht, sie zu beschützen. Dank ihm kann Hakufu, trotz ihrer Dummheiten, fest im Leben stehen.

Animation-Stil: Man merkt zwar schon, dass der Anime etwas älter ist, da dieser ja auch im Jahre 2003 erschien. Was man dem Anime aber nicht nehmen kann sind die genialen Kampf-Animationen. Im Gesamten hat mir der Animation-Stil sehr gut gefallen.

 

Synchronisation: Ich möchte mich hier zwar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber da ich nur die deutsche Synchronisation kenne, werde ich sie auch nur auf dieser Basis bewerten. Mir hat sie sehr gut gefallen. Julia Meynen als Hakufu Sonsaku hat mir persönlich am besten gefallen.

 

Charakter: Japan-Cast: Deutscher-Cast:
Hakufu Sonsaku Masumi Asano Julia Meynen
Koukin Shuuyu Satoshi Hino Nicolás Artajo
Ryomou Shimei Yūko Kaida Anja Stadlober
Kan’u Unchou Hitomi Nabatame Anja Rybiczka
Goei Kikuko Inoue Katrin Zimmermann
Ryofu Housen Akeno Watanabe Berenice Weichert
Ukitsu Kankichi Yumiko Kobayashi Jill Schulz
Shishi Ouin Shōtarō Morikubo Sebastian Schulz
Gakushuu Hajime Iijima Dennis Schmidt-Foß
Genjou Kakouton Shūhei Sakaguchi Sebastian Christoph Jacob

 

Musik: Das OP hat mir persönlich besser gefallen als das ED. Was jedoch super zur Atmosphäre gepasst hat war der OST. Das OP „Drivin’ through the night“ wurde von Move und das ED „Let me be with you“ wurde von Shela gesungen.

 

Adaption: Der Anime wurde von dem gleichnamigen Manga adaptiert. Der Manga wird hierzulande vom Publisher Carlsen Manga vertrieben, bei welchem bis jetzt 20 Bände erschienen sind (Stand Januar 2015). Der Manga ist immer noch am laufen und wahnsinnig interessant. Der Anime erschien im Jahre 2003 und kommt aus dem Hause J.C.Staff. Von Ikki Tousen gibt es nun schon 4 Staffeln (Ikki Tousen: Dragon Girls, Ikki Tousen: Dragon Destiny, Ikki Tousen: Great Guardians und Ikki Tousen: Xtreme Xecutor) wie auch diverse OVAs und Bonus-Episoden. Alle vier Staffeln (inkl. deren Bonus-Episoden und OVAs) wurden in dem deutschsprachigen Raum von dem Publisher Kazé Anime publiziert.

 

Aufmachung: Ich finde das Kazé die Umsetzung der Gesamtausgabe sehr gelungen ist. Der Schuber ist sehr stabil designt und bietet Platz für vier Volumes.

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Als Extra liegt ein Charakter Booklet bei, welches sehr schön designt ist.

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Fazit: Mir persönlich hat Ikki Tousen: Dragon Girls sehr gut gefallen, mal wieder ein Ecchi Anime ganz nach meinem Geschmack. Es war einfach die perfekte Mischung aus Geschichte, Ecchi und Comedy. Viele der heutigen Animes beschränken sich auf die Ecchi-Elemente, was mir nicht immer zusagt, da ich ja auch was Spannendes sehen will und nicht nur hier und da ein paar Schlüpfer die der „verweichlichte Protagonist“ per Zufall findet. Ikki Tousen kommt zwar nicht an meinen Lieblings Anime Sekirei heran, aber dafür hat dieser Anime ja 4 Staffeln, mal schauen was sich da noch so alles ergibt. 😀

Zum Schluss sei noch gesagt, dass ich zu den wenigen gehöre, die den Manga ebenfalls kaufen. Leider erscheint er etwas „unregelmässig“ da er im deutschsprachigen Raum wohl nicht so gut läuft, was ich persönlich sehr schade finde, da der Manga von mir aus gesehen wahrlich genial ist. Die geschichtlichen Elemente sind wirklich wahnsinnig interessant und was vor allem besonders daran ist, dass eben der geschichtliche Teil in den Vordergrund gelegt wird und der Ecchi-Teil eher einfach nur als Bonus mit dabei ist.

So nun habt ihr genug gehört. Wer den Anime noch nicht gesehen hat, sollte das auf jeden Fall tun, vorausgesetzt ihr könnt Ecchi ertragen, sonst ist der Anime evtl. nichts für euch.

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Kauflink DVD: (Gesamtausgabe)

Vielen Dank an Kazé für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

© Yuji Shiozaki / Wani Books / IKKI TOUSEN PARTNERS / Viz Media Switzerland

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About Author

Ein Admin und Allrounder (Mfa) bei GermanOtaku, der aushilft wo es geht. Seine Hauptaufgaben bestehen aus der Korrespondenz mit Publishern, dem administrieren der Website sowie der Redaktion und dem entwickeln neuer Plugins. Falls er mal keine Zeit hat oder nicht online ist spielt er in seiner Freizeit sehr gerne Unihockey oder Overwatch. Nebenbei sammelt er auch noch gerne Mangas, Animes und Figuren. Wie die meisten Mitglieder von GO hat auch er einen YouTube Kanal, am besten sucht ihr auf YouTube einfach mal nach dem selben Namen. ;)

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